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Samstag, 11. August 2012

Meeresfrüchtesalat


Ein einfacher und leckerer Meeresfrüchtesalat, der durch das Gemüse schön frisch und knackig wird.
Und so geht's:

Die Meeresfrüchte nach Packungsanweisung auftauen. Anschließend Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer, Chili und Knoblauch (ich nehme confierten) dazu geben und gut vermischen. (Salz habe ich überhaupt nicht gebraucht, obwohl ich sonst eher salzig esse, aber das hängt evtl. von der verwendeten Sorte Meeresfrüchte ab, also einfach ausprobieren und bei Bedarf salzen!)

Karotte, Paprika, Stangensellerie und Frühlingszwiebeln in feine Streifen bzw. Scheiben schneiden und mit den Meeresfrüchten vermischen. Glatte Petersilie grob hacken und ebenfalls dazugeben.
Nochmal abschmecken und zum Durchziehen für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.


Zutaten für eine Hauptspeisen-Portion oder zwei Vorspeisen-Portionen

  • 250 gekochte Meeresfrüchte-Mischung tiefgekühlt
  • 50 g Stangensellerie
  • 50 g Karotte
  • 50 g Paprika
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • einige Stängel glatte Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1 ELOlivenöl
  • Pfeffer
  • Chili
  • evtl. Salz

Zubereitungszeit
ca. 20 min (+1-2h Ziehzeit)


Nährwertangaben für eine Hauptspeisen-Portion (bezogen auf die aufgelisteten Zutaten)
329 kcal/1.378 kJ - 13,1 g Fett - 13 g Kohlenhydrate - 39,7 g Protein 

Mittwoch, 8. August 2012

Ricotta-Gnocchi Grundrezept

Dieses tolle Rezept habe ich vor einiger Zeit bei küchengötter entdeckt und schon mehrfach nachgekocht. Die ein oder andere Variante für die Weiterverarbeitung werde ich hier sicherlich im Laufe der Zeit einstellen, heute gibt es erstmal das Grundrezept für die Gnocchi selbst.

Dazu Ricotta, Eigelb, frisch geriebenen Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskat mit einem Kochlöffel gut vermischen. Das Mehl dazugeben und nur so lange mit den restlichen Zutaten verrühren, bis alles gerade eben vermengt ist.

Der Teig hat eine ziemlich klebrige Konsistenz, daher kommt nun der fummelige Part, das Formen der Gnocchi. Die Technik, die sich bei mir dafür inzwischen bewährt hat, funktioniert folgendermaßen:

Die Arbeitsplatte oder ein Brett mit reichlich Mehl bestäuben und den kompletten Teig darauf geben. Den Teigklumpen auch von oben mit Mehl bestäuben, dann mit den ebenfalls bemehlten Händen platt drücken und ein ca. 1,5cm dickes Rechteck daraus Formen.

Nun einfach mit einem großen Messer länges in Streifen schneiden und anschließend nochmal quer dazu, um kleine "Kissen" zu Formen. Das Messer sollte wirklich groß sein, damit man den Teig einfach von oben nach unten "durchdrücken" kann, statt wirklich zu schneiden, so bleibt kaum etwas von dem klebrigen Teig am Messer hängen. Falls doch, einfach kurz zwischendurch das Messer abspülen.

Sobald die Gnocchi fertig geformt sind, sollten sie auch gleich gekocht werden. Dazu die Gnocchi vorsichtig in einen großen Topf mit leicht köchelndem Salzwasser geben und einmal kurz umrühren, damit sie nicht am Boden festkleben, dann einfach so lange ziehen lassen, bis sie von alleine an die Oberfläche kommen (das dauert so etwa 2-4 min) und mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen.

Die Gnocchi können nun entweder direkt mit einer Soße oder als Beilage serviert werden oder erst noch in der Pfanne in etwas Öl angebraten werden. 

Die Zutaten ergeben zwei Portionen, die zweite Portion lässt sich aber bei Bedarf prima bis zum nächsten Tag aufbewahren, indem man die Gnocchi fertig gart und im Kühlschrank lagert.
In dem Fall habe ich sie dann am nächsten Tag einfach in der Pfanne angebraten und weiterverarbeitet.
 


Zutaten für 2 Portionen
  • 250 g Ricotta
  • 1 Eigelb
  • 60 g frisch geriebener Parmesan
  • 60 g Weizenmehl
  • Salz 
  • Pfeffer
  • Muskat

Zubereitungszeit
ca. 30 min


Nährwertangaben für eine Portion  (bezogen auf die aufgelisteten Zutaten)
473 kcal/1.980 kJ - 32,3 g Fett – 25,8 g Kohlenhydrate – 27,7 g Protein

asiatischer Nudelsalat mit Erdnuss-Vinaigrette und Räuchertofu



Schon wieder ein Rezept, das ich bei paule's ki(t)chen entdeckt habe! Und wie mir gerade auffällt auch schon wieder vegetarisch. Speziell die Erdnuss-Vinaigrette mit Ingwer klang toll, nur fehlte es mir ein bißchen an Gemüse. Also habe ich noch kurz den Asialaden geplündert und das Ursprungs-Rezept um ganz kurz blanchierte Sojasprossen, Karottenstreifen und grüne Mini-Thai-Spargel erweitert, außerdem habe ich braune Reisnudeln verwendet, für etwas mehr Schärfe getrocknete Chili in die Vinaigrette gemischt und sowohl zur Vinaigrette als auch zum Öl fürs Braten des Räuchertofus ein paar Tropfen geröstetes Sesamöl gegeben. Statt Frühlingszwiebeln habe ich dann noch chinesischen Schnittlauch aus dem Asialaden verwendet. Das Ergebnis war köstlich und so funktioniert es:

Erdnussmus, Zitronensaft, Sojasoße, ein paar Tropfen geröstetes Sesamöl (schmeckt sehr intensiv, daher nicht zu viel nehmen!), frisch geriebenen Ingwer, getrocknete Chili (klein gehackte frische geht sicher auch gut) und Pfeffer in einem Schälchen glatt rühren und evtl. etwas Wasser dazu geben, falls die Vinaigrette zu dickflüssig ist.

Die Reisnudeln nach Packungsanweisung leicht bissfest kochen und noch warm in einer Schüssel mit der vinaigrette vermischen. Frühlingszwiebeln bzw. chinesischen Schnittlauch in feine Ringe Schneiden und ebenfalls untermischen.

Die Karotten in feine Streifen, den Mini-Thai-Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den Sojasprossen ganz kurz in kochendem Wasser blanchieren. Anschließend kurz mit kaltem Wasser abschrecken, damit das Gemüse schön knackig bleibt und seine Farbe behält, und ebenfalls zu den Nudeln geben und alles gut durchmischen.

Den Räuchertofu in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl schön knusprig braten. Ich habe dazu Knoblauchöl verwendet und auch hier ein paar Tropfen geröstetes Sesamöl dazu gegeben. Wenn man nach dem Braten die Tofu-Stücke noch kurz auf ein Stück Küchenpapier legt, ist es auch keine allzu fettige Angelegenheit mehr.

Jetzt nur noch die Tofu-Stücke auf dem Salat anrichten - fertig.

Da ich persönlich lauwarme Salate wahnsinnig gerne mag, habe ich den Salat auch genau so gegessen. Man kann aber sicherlich den Salat auch schon vorbereiten und kalt stellen und dann den Räuchertofu erst direkt vor dem Essen zubereiten.

Als Gemüse könnte ich mir darin auch Zuckerschoten gut vorstellen, werde ich bei Gelegenheit mal testen.


Zutaten für eine große Portion
  • 85 g braune Reisnudeln
  • 20 g Erdnussmus
  • 1 EL Sojasoße
  • 2 EL Zitronensaft
  • nach Geschmack frisch geriebener Ingwer
  • Pfeffer
  • getrocknete oder fein gehackte frische Chili
  • ein paar Tropfen geröstetes Sesamöl
  • 100 g Sojasprossen
  • 100 g grüne Mini-Thai-Spargel
  • 100 g Karotte
  • 2 Frühlingszwiebeln oder chinesischer Schnittlauch
  • 100 g Räuchertofu

Zubereitungszeit
ca. 45 min


Nährwertangaben  (bezogen auf die aufgelisteten Zutaten)
734 kcal/3.109 kJ - 32 g Fett – 72,1 g Kohlenhydrate – 38,8 g Protein

Dienstag, 7. August 2012

Champignon-Dinkel-Pfanne mit Joghurt




Ein weiteres Rezept aus meiner bevorzugten Kategorie "schnell und einfach".
Statt Dinkel lässt sich das auch prima mit Weizen ("Ebly") zubereiten, mit Bulgur, Couscous oder Hirse sollte es auch gehen.

Den Dinkel nach Packungsanweisung garen, währenddessen die Champignons putzen, vierteln und in einer Pfanne mit Öl und Knoblauch braten. (Dafür benutze ich übrigens sehr gerne confierten Knoblauch, den ich auf Vorrat zubereite. Schmeckt etwas milder als frischer Knoblauch, ich bilde mir ein, dass er auch etwas weniger "Knoblauch-Fahne" nach dem Essen verursacht, und da man die Zehen ganz leicht mit einer Gabel zerdrücken kann, spart man sich auch die "Stinkefinger". :) Und wenn es mal nur ein Hauch von Knoblauch sein soll, reicht es auch, nur das Öl zum Braten zu verwenden, in dem die Knoblauchzehen lagern.)

Wenn die Champignons fast gar sind, mit Pfeffer und Salz würzen und mit der Balsamico Creme ablöschen.

Jetzt den fertig gegarten Dinkel untermischen und bei geringer Hitze kurz ziehen lassen. Schnittlauch bzw. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und untermischen und alles nochmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Auf einem Teller anrichten und den Joghurt darüber geben - fertig!


Zutaten für eine Portion
  • 300 g frische Champignons 
  • 100 g Dinkel
  • 2 Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch
  • 20 ml Balsamico Creme (alternativ sollten etwas weniger Balsamico Essig und eine Prise Zucker ein ver
  • Pfeffer
  • Salz
  • 100 g Joghurt 1,5%

Zubereitungszeit
ca. 30 min


Nährwertangaben (bezogen auf die aufgelisteten Zutaten)
544 kcal/2.279kJ - 13,9 g Fett – 76,9 g Kohlenhydrate – 31,4 g Protein 


Montag, 6. August 2012

Forellen-Rucola-Frischkäse-Creme



Ein schönes Sommer-Rezept, das ich bislang eigentlich immer mit Thunfisch aus der Dose gemacht habe, aber mit geräucherter Forelle schmeckt es mir persönlich nochmal um Längen besser!

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Die Forellenfilets grob in Stücke zupfen, die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, den Rucola grob hacken, alles in eine Schüssel geben und mit dem Frischkäse vermengen. Das Ganze mit Pfeffer und Salz abschmecken (wer es ein bißchen schärfer mag, gibt noch etwas Chili dazu) und nochmal gut vermischen.

Besonders gut schmeckt die Creme gut gekühlt auf Pumpernickel.


Zutaten für eine große satt-und-glücklich-Portion bzw. zwei Vorspeisen-Portionen
  • 100 g geräucherte Forellenfilets
  • 100 g Philadelphia Joghurt (jeder andere Frischkäse geht natürlich auch, aber die Nährwertangaben weiter unten beziehen sich darauf)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • eine Hand voll Rucola
  • Pfeffer
  • Salz
  • evtl. Chili (Flocken oder klein gehackte frische)

Zubereitungszeit
ca. 10 min


Nährwertangaben (bezogen auf die aufgelisteten Zutaten)
289 kcal/1.211 kJ - 16,6 g Fett – 4,2 g Kohlenhydrate – 30,1 g Protein